Zum Inhalt springen

Heutige Andacht 363

Weder Stab noch Tasche

· Thema: Frieden

Und sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Röcke haben.

Lukas 9:3 (LUT)

Jesus sandte die Zwölf: ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld. Friede leerer Hände und vollen Herzens. Mission mit Gepäckverbot. Gott rüstet aus, indem er entleert, bevor er sendet. Leere Taschen, volle Vollmacht. Versorgungen folgen Gehorsam, sie gehen nicht voraus.

Weder Stab: ohne sichtbare menschliche Stütze. Noch Tasche: ohne Sicherheitsreserve. Noch Brot noch Geld: ohne verbürgten Unterhalt. Es soll auch einer nicht zwei Röcke haben: ohne Plan B. Friede, der leicht reist, vertraut dem Wirt des Weges. Jedes Nein der Liste ist ein Ja zur Vorsehung. Sich entblößen heißt, sich mit Glauben kleiden. Leichtigkeit beschleunigt Missionen.

Auf den Weg: Versorgung kommt gehend, nicht vor Aufbruch. Friedenshäuser, offene Herzen, gedeckte Tische warten gehorsamer Missionare. Friede, der geht, findet; der kalkuliert, verliert. Jesus verhieß dem Arbeiter Würde: Unterhalt begleitet Dienst. Ohne nichts zu gehen heißt, alles mitzunehmen: Vollmacht, Kraft, Gegenwart.

Heute reise leicht: lasse Kontrollstäbe, Sicherheitstaschen, Angstvorräte los. Nimm nur Befehl und Verheißung mit. Friede entblößten Missionars zieht Gastfreundschaft des Himmels an. Dein Weg von heute hat markierte Friedenshäuser. Klopfe, tritt ein, verkündige, heile.

Und gehe leicht: entblößte Missionare tragen Vollmacht.

Weiterlesen

Weiterlesen