Heutige Andacht 339
Ordnung, die befriedet
Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen.
1. Korinther 11:9 (LUT)
Paulus lehrt Ordnung im Gottesdienst: der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Friede durch Ordnung. Korinth verwechselte Freiheit mit Unordnung; Paulus stellt die Schöpfung wieder her. Göttliche Ordnung unterdrückt nicht, sie befriedet. Jeder an seinem Platz, alle in Frieden. Geordnete Gottesdienste spiegeln geordneten Himmel.
Sondern das Weib um des Mannes willen: die Begründung läuft weiter zur Schöpfung, nicht zur Kultur. Paulus ankert Rollen in Genesis, nicht in Korinth. Dauernder Friede wird aus ewigen Prinzipien geboren, nicht aus Moden. Gemeinden, die der Tide folgen, scheitern; die der Schöpfung folgen, landen. Zurück zum Anfang löst Streit des Jahrhunderts.
Um des Mannes willen: relationale Bestimmung, keine Werthierarchie. Paulus sagte schon, daß in Christus kein Unterschied der Würde sei. Ordnung mit Gleichheit: verschiedene Funktionen, identischer Wert. Friede blüht, wo Rollen geehrt werden, ohne Personen zu zermalmen. Gegenseitige Unterwerfung in Liebe erfüllt Christi Gesetz.
Heute ehre die Ordnung, die befriedet: daheim, in der Gemeinde, in der Arbeit. Nimm deinen Platz mit Freude ein und achte den fremden. Kriege werden aus Rolleneinbrüchen geboren; Friede aus Treue zur Schöpfung. Dein Gehorsam gegen die göttliche Anordnung begießt Frieden ringsum. Geliebte Ordnung wird Harmonie.
Und ehre die Ordnung: geachtete Schöpfungen erzeugen Frieden.