Heutige Andacht 322
Die wiederhergestellte Hand
Und er sprach: Tue sie wieder in deinen Busen. Und er tat sie wieder in seinen Busen und zog sie heraus; siehe, da ward sie wieder wie sein anderes Fleisch.
2. Mose 4:7 (LUT)
Gott hieß Mose, sie wieder in seinen Busen zu tun; als er sie herauszog, ward sie wieder wie sein anderes Fleisch. Gedächtnis der Umkehr: dieselbe Hand, die aussätzig herauskam, kehrte wiederhergestellt zurück. Gott, der schlägt, um zu zeichnen, heilt, um zu bestätigen. Gericht und Barmherzigkeit passen in dieselbe Gebärde. Zeichen kommen paarweise: Warnung und Linderung.
Die Hand im Busen, am Herzen, spricht vom offenbarten Innern. Plötzlicher Aussatz legte die verborgene Fäulnis bloß; plötzliche Wiederherstellung bewies die bereite Gnade. Prüfendes Gedächtnis: Gott zeigt, was wir sind, um anzubieten, was er ist. Göttliche Diagnose geht göttlicher Heilung allezeit voraus. Bekannte aussätzige Hände werden gesunde, beauftragte Hände.
Mose gehorchte zweimal: er tat hinein und tat wieder hinein. Gedächtnis wiederholten Gehorsams. Zeichen fordern Gesten, nicht nur Blicke. Wer die Hand auf Befehl im Mantel birgt, entdeckt Kraft am selben Ort. Dem fremden Befehl von heute zu gehorchen entbindet das Wunder von morgen. Bereite Hände tragen Zeichen.
Heute reiche deine Hand dar: den Aussatz, den du verbirgst, die Sünde, die du bemäntelst, die Wunde, die du leugnest. Lege sie vor ihm an die Brust, ziehe sie vor den Menschen heraus. Wiederhergestellte bezeugen mit Vollmacht. Deine gesunde Hand wird Zeichen sein für Pharaonen, die zweifeln. Gedächtnis der Heilung wird Dienst der Hoffnung.
Und zeige die Hand: wiederhergestellte Hände unterschreiben Zeugnisse.