Heutige Andacht 242
Niemand wie ich
ich will sonst diesmal alle meine Plagen über dich selbst senden, über deine Knechte und über dein Volk, daß du innewerden sollst, daß meinesgleichen nicht ist in allen Landen.
2. Mose 9:14 (LUT)
Vor der Plage der Geschwüre warnt Gott Pharao vor dem größeren Zweck: ich will sonst diesmal alle meine Plagen über dich selbst senden, daß du innewerden sollst, daß meinesgleichen nicht ist in allen Landen. Die Plagen waren keine destruktive Laune, sondern Theologie-Unterricht: jeder Gott Ägyptens entlarvt, jede Macht relativiert, bis Einer Unvergleichlicher übrig blieb. Gericht mit Didaktik — Gott offenbart sich selbst in Plagen.
Freude wird aus Kenntnis des Unvergleichlichen geboren. Götzen fordern und liefern nicht; der Herr liefert, ohne zu fordern über Geben hinaus. Wer das Niemand-wie-ich kennt, hört auf, mit Niemanden zu handeln: Prestige, Geld, Vergnügen, die versprechen und nicht halten. Christliche Freude ist gefeierter Monotheismus — ein Gott, ganz genügend, ewig treu.
Heute erkläre den Unvergleichlichen über deine Ägypten: Krankheit, Schuld, Angst — mein Gott hat darin nicht seinesgleichen. Niemand wie ich: ruhe heute in der Einzigkeit deines Gottes.
Vergleichbare Götter konkurrieren; der Unvergleichliche regiert. Bete heute ohne Rivalen an. Unvergleichliche beten den Unvergleichlichen an. Vergleiche mit Gott enden in Anbetung oder Gericht. Wähle heute, den Unvergleichlichen auf Knien anzubeten. Verhärtete Pharaonen wurden Beispiele; hingegebene Herzen wurden Zeugnisse. Hingegebene Herzen wurden lebendige Zeugnisse.
Und erzähle den Pharaonen ringsum: Plagen-Zeugnisse wurden Glaube in Nationen.