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Heutige Andacht 010

Lästerung unter Hagel

· Thema: Sinn

Und ein großer Hagel, wie ein Zentner, fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott über die Plage des Hagels, denn seine Plage war sehr groß.

Offenbarung 16:21 (LUT)

Ein großer Hagel wie ein Zentner fiel vom Himmel; die Menschen lästerten Gott über die sehr große Plage. Sinn des fruchtlosen Gerichts: Nicht einmal Hagel bekehrt harte Herzen. Schmerz ohne Buße wird Lästerung. Katastrophen offenbaren, sie reformieren nicht. Wer nicht die Knie beugt, ballt die Fäuste. Gericht zeigt, was das Herz schon war.

Die Menschen lästerten Gott über die Plage: dem Richter die Schuld am Urteil geben. Verkehrter Sinn des Stolzes: Schuld umkehren. Statt Sünden zu bekennen, schimpften sie den Himmel. Verhärtete Herzen verwandeln letzte Barmherzigkeit in Hassgründe. Letzte Plage, letzte vertane Chance. Lästerung ist Selbstmord mit Worten.

Denn seine Plage war sehr groß: Der Erzähler bestätigt die Wucht. Gott scherzt nicht mit Gericht. Sinn der Strenge ist, durch Furcht zu retten, wo Liebe abgelehnt wurde. Zentner-Hagel lastet auf dem Gewissen: Gott spricht laut zu willentlich Tauben. Aber Taubheit, die Donnern widersteht, versiegelt Schicksale. Furcht heute vermeidet Hagel morgen.

Heute entscheide dich vor den kleinen Plagen: Beuge dich, bevor der Himmel die Hand schwer macht. Verwandle Schmerzen in Buße, nicht in Lästerung. Sinn jeder Bedrängnis ist Annäherung. Gerichte beginnen flüsternd; sie enden hagelnd. Höre das Flüstern und erspare dir den Stein.

Und beuge dich früh: gebeugte Knie entgehen Hageln.

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